Dass jedoch bereits schon vor sehr langer Zeit die Bienenvölker in Beuten gehalten wurden, beweist die Wandmalerei von Rekhmire bei Luxor (1450v. Chr.). Die Malerei stellt das Imkern in einer Art Röhrenbeute dar, welche noch heute in Ägypten eine üblich genutzte Beute ist. Die Honigwaben wurden mit Hilfe von Rauch von hinten aus der Beute genommen. Sie wurden nicht geschleudert, sondern man ließ den Honig einfach mit Hilfe eines Kruges, der in der Mitte ein Loch besaß, heraus fließen. Der Honig wurde in verschiedene Krüge gefüllt, häufig umgefüllt und bearbeitet (womöglich abgeschäumt). Schließlich füllte man den Honig in Tongefäße ab und er konnte gelagert werden.